Tag der offenen Tür bei den EPGlinos
Weihnachten ist vorbei und alle 24 Türchen wurden geöffnet. Aber die EPGlinos legen noch einen drauf und öffnen das 25ste Türchen – nämlich bei ihrem
16. Dezember 2025
Manchmal beginnt ein kleines Winterwunder mit einem Brief. Und manchmal führt dieser Brief direkt aus Norwegen in einen Wald voller Zipfelmützen, Fantasie und leuchtender Kinderaugen.
In Herrieden sind sie los. Leise, neugierig und mit einer Vorliebe für Holz, Moos und kleine Überraschungen. Die Rede ist natürlich von den Wichteln. Genauer gesagt vom Waldwichtelweg der Waldkinder Herrieden, der in der Adventszeit nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.
Alles begann mit einer großen Frage: Wo wohnt eigentlich der Weihnachtsmann? Die Kinder hatten da eine Vermutung: In Norwegen! Also schrieben sie ihm einen Brief, den Theresia, eine der drei pädagogischen Fachkräfte, kurzerhand mit auf ihre Urlaubsreise in den hohen Norden nahm. Und wie es der Zauber des Winters so will, kam sie nicht nur mit Geschichten, sondern auch mit einem echten Antwortbrief zurück. Überbracht von den Wichteln selbst.
Spätestens da war klar: Diese kleinen Wichtel hatten sich ihren Platz in den Köpfen der Kinder gesichert. Und von dort war es nur ein kurzer Spaziergang bis in den Wald.
Was mit einem fröhlichen Wichtellied begann, entwickelte sich rasant weiter. Die Idee eines Wichtelpfads war geboren. Initiiert von der Leitung Aline und inspiriert durch die Erzählungen einer Mama, die Ähnliches bereits in Schweden erlebt hatte. Die Eltern ließen sich nicht lange bitten. Sägen wurden geschwungen, Holz geschnappt, gemalt, gebaut und getüftelt. Gemeinsam bastelten sie Wegweiser, bemalten kleine Holzdreiecke als Wichtelköpfe und markierten so den Weg durch den Wald. Schon über das erste Adventswochenende entstanden die ersten acht Stationen. Heute sind es rund 15 liebevoll gestaltete Wichtelstationen, die sich entlang des Entdeckungspfads rund um das Gelände der Waldkinder Herrieden verteilen. Sogar eine Kugelbahn ist Teil des Weges geworden.
Besonders schön: Auch der Förster war von Anfang an mit im Boot und gab grünes Licht. Die Natur blieb respektiert, der Zauber durfte einziehen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nisse, ein Waldwichtel, der den Kindern durch einen Brief des Weihnachtsmanns und ein Kamishibai-Theater vorgestellt wurde. Nisse ist neugierig, ein bisschen geheimnisvoll und offenbar sehr aktiv. Er soll sogar Nikolaussocken eingesammelt haben, die der Nikolaus später wieder zurückbrachte. Zufall? Die Kinder haben da ihre ganz eigene Theorie. Und weil Neugier bekanntlich wächst, wollen die Kinder Nisse nun selbst einen Brief schreiben. Fragen gibt es schließlich genug.
Das vielleicht Wichteligste… äh Wichtigste: Der Waldwichtelweg ist für alle da. Familien aus Herrieden, ehemalige Waldkinder, Grundschulkinder, Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Groß oder klein, jung oder alt. Alle sind eingeladen zu staunen, zu entdecken und ein Stück Wichtelzauber zu erleben.
Am Ende des Weges, in einem Briefkasten, wartet ein Gästebuch, das bereits jetzt vor Begeisterung überquillt. Stimmen von Familien, ehemaligen Waldkindern und Besucher*innen erzählen von leuchtenden Augen, liebevollen Details und der spürbaren Magie dieser kleinen Welt, die sich viele auch jetzt schon wieder für das nächste Jahr wünschen.
Unsere Empfehlung: Nicht bis nächstes Jahr warten, festes Schuhwerk mitbringen und verzaubern lassen.
Die Wurzeln der Weihnachtswichtel liegen in Skandinavien, insbesondere in Schweden, Norwegen und Dänemark. Dort kennt man sie als Nisse, Tomte oder Tonttu. Ursprünglich galten sie als Schutzgeister von Höfen und Wäldern. Kleine Wesen, die über Mensch und Tier wachten, solange man respektvoll mit ihnen umging.
Im Laufe der Zeit wurden sie immer stärker mit der Weihnachtszeit verbunden und gelten heute als fleißige Helfer des Weihnachtsmanns. Ihre Verbindung zur Natur, ihre Unsichtbarkeit und ihr schelmischer Charakter machen sie bis heute zu perfekten Botschaftern für Fantasie, Gemeinschaft und Achtsamkeit.
Weihnachten ist vorbei und alle 24 Türchen wurden geöffnet. Aber die EPGlinos legen noch einen drauf und öffnen das 25ste Türchen – nämlich bei ihrem
Manchmal liegt das nächste Abenteuer direkt vor der Haustür. In unserem Fall: keine 200 Meter entfernt, einmal quer über die Wiese. Dort steht die Blue Box der HAKRO Merlins

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