Erstes Date in Merchweiler

Es stand schon groß im Kalender – das erste Date in und mit Merchweiler, wo 2025 nicht einfach eine neue Kita eröffnen soll, sondern die #Kitavonmorgen! Was genau das sein soll und wie’s war, fassen wir für dich zusammen.

So ein erstes Kennenlernen ist immer aufregend – Sitzt die Frisur? Läuft die PowerPoint-Präsentation? Welche Fragen haben die Eltern, Pädagog*innen und Nachbarn? Das Team bereitet sich mit viel Liebe und Mühe auf das Event vor, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Bei Sonnenschein und Wind kam unser Infoabend-Team aus allen Himmelsrichtungen nach Merchweiler angereist. Eine gute Gelegenheit sich auch mal wieder in echt zu erleben und sich auszutauschen. Nachdem wir alle Goodies und Infoflyer auf den Sitzen verteilt hatten, die Technik lief und alle bereit waren, ging es los. Das Wemmetsweiler Rathaus füllte sich und Patrick Weydmann, der Bürgermeister von Merchweiler, eröffnete den Abend.

Michael stellte sich und die Vision kurz vor: „Kinderbetreuung ist ein Beruf, der viel Verantwortung mit sich bringt. Das soll aber nicht heißen, dass wir den Spaß vernachlässigen. Wir wollen den Spaß und die Wertschätzung zurück in den Beruf bringen.“ Wie uns das gelingt? Nur gemeinsam!

Barbara, unsere pädagogische Gesamtleitung, stellte die Schwerpunkte vor, die unsere Pädagogik auszeichnen:
Natur erfahren, Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen und Kreativität & Mündigkeit im digitalen Raum. Aber auch die Art und Weise wie wir Lernen begreifen – umfassende Kompetenzbildung durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und durch vernetztes Lernen in allen Bereichen durch Entwicklung für nachhaltige Bildung. Dabei betonte sie auch, dass es hier nicht darum gehe alle Aufgaben bei den Erzieher*innen abzuladen – denn das Projekt #Kitavonmorgen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Nicht nur im Team vor Ort oder innerhalb der verschiedenen Abteilungen, sondern auch gesellschaftlich.

Wie aus dem Bolzplatz in der Wolfskaul eine innovative Kita für 180 Kinder mit Naturbezug in der Mitte der Gesellschaft werden soll, das erklärte Luzia. Dachbegrünung mit Gewächshaus auf dem Dach, Regen- und Grauwassernutzung und ca. 1500 „Garten“-und Außenspielbereich und Nutzfläche, um naturnah zu lernen. Aber auch in dem 2-stöckigen, knapp 2500 großen Baukörper soll die Natur Einzug finden im Innenhof und einem Kinderforum – dem zentralen Punkt. „Hier träumen wir davon, dass ein lebender Baum in der Mitte steht.“

Hier die groben Fakten:

  • 5845 Grundstück
  • 2483 Baukörper (2-stöckig)
  • 1473 Kinder-„Garten“- und Außenspielbereich mit Nutzfläche
  • Geplante Lehm-Lärmschutzwand
  • Dachbegrünung
  • Innenhof & Kinderforum
  • Einbahnstraßen-System zum Abholen und Bringen
  • Smarte Lösungen, die im Alltag Entlasten (Kamera- und Zutrittsysteme, digitale Schwarze Bretter)
  • Nutzung von Regen- und Grauwasser für Garten und Spülung
  • Mehrzweckraum zur Mehrfachnutzung (z.B. Yoga- und Geburtsvorbereitungskurse, Versammlungen)

 

Die Vision der zukunftsfähigen Stromversorgung

In unseren Kitas finden Kinder nicht nur einen Betreuungsplatz vor, sondern vielmehr einen offenen Bildungsraum. „Kita ist ein Ort, an dem die nächste Generation ihre ersten Schritte macht und die Gesellschaft jeden Tag zusammenkommt,“ erklärte Paul, der als Mitgründer von littlebigInnovation die Leitidee „CrowdTark“ vorstellte.  Aber was genau ist jetzt CrowdTark? Wer es ganz genau wissen will, schaut am besten mal hier rein: „Gemeinsam zur Energieautarkie“

Aber knapp zusammengefasst: Hier geht es nicht darum einfach ein bisschen selbsterzeugte Energie an den Stromanbieter zu verkaufen. Hier geht es darum die ersten Schritte zu machen in Richtung einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Dabei werden die Energie-Überschüsse direkt in das lokale Energienetz eingespeist und hier kann sich auch zukünftig jede*r, egal ob privat oder als Gewerbe anschließen, um Energieüberschüsse direkt in das Quartier einzuspeisen. Je mehr mitmachen, desto autarker wird die Crowd!

Apropos gemeinsamer Prozess – Das „Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme“, kurz IZES, welches das Projekt begleitet, war durch Prof. Frank Baur und Eva Hauser vertreten, um den wissenschaftlichen Blick darauf zu schildern. Sie lobten das Vorhaben als einen „wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung […] und zur Erreichung der Klimaziele“. Auf dem neuen YouTube-Kanal von littlebigInnovation spricht Paul mit Prof. Frank Baur über die Aufgaben des IZES und die Herausforderungen in der Zukunft. Was die Zukunft auf jeden Fall bringen wird, sind weitere Videos auf unseren Kanälen, deshalb lasst uns gerne ein Abo auf YouTube da und seid immer mit dabei, wenn es was zum Entdecken gibt.

Wir danken dem IZES für die wissenschaftliche Begleitung und der Gemeinde Merchweiler für den herzlichen Empfang und den lebendigen Austausch!

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